CapCut – Schriftarten hinzufügen

Und noch einmal CapCut – für einen Praxistipp. In meinen Workshops findet das Videobearbeitungs-Programm CapCut große Zustimmung (etliche Teilnehmende haben auch schon Erfahrungen damit gesammelt). Aber ein Kritikpunkt kommt regelmäßig: Die Textfunktion (für Titel, Abspann oder Bauchbinden) auf dem Smartphone sei mangelhaft, weil – anders als in der Desktop-Version des Programms – mit „System“ und „NotoSans“ nur zwei Schriftarten mitgeliefert werden. Die gute Nachricht: Abhilfe ist einfach!

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CapCut – Videos auf dem Smartphone bearbeiten

Eigentlich hatte ich gar nicht das Verlangen, auf eine andere App für die Videobearbeitung auf meinem Smartphone umzusteigen. VN Video Editor leistet seit Jahren gute Dienste und kommt auch bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern meiner Video-Workshops gut an: die App ist recht leicht zu erlernen und bietet eine Menge an Funktionen – auch für verspielte Social-Media-Video-Produzentinnen und -Produzenten.

Dann hat mich eine Studentin auf CapCut aufmerksam gemacht. Das Programm hat viele Ähnlichkeiten mit dem VN Video Editor, was den App-Wechsel sehr erleichtert. Beim Testen der Anwendung hat sich herausgestellt, dass CapCut Funktionen bietet, die ich bisher vermisst habe und die bei Bearbeiten von Videos auf dem Smartphone noch mehr Kreativität zulassen.

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Wenn Bonjour „au revoir“ sagt

Plötzlich hat es nicht mehr funktioniert. Audiodateien, die ich mit meiner Lieblings-Aufnahme-App Hindenburg Field Recorder auf dem Smartphone aufgenommen hatte, ließen sich nicht mehr per WIFI an das Hindenburg Audio-Bearbeitungsprogramm auf meinem PC übertragen. Ärgerlich, weil der Umweg über eine Cloud viel länger dauert.

Also habe ich mich auf die Fehlersuche gemacht. Die hat ergeben, dass der Grund Kommunikationsprobleme zwischen zwei Computerwelten waren und die Lösung Bonjour heißt.

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Nicht mehr nur lesen – Printjournalistinnen machen Podcasts

Podcasts sind auch bei Printredaktionen mittlerweile ein beliebtes Angebot auf der eigenen Website für alle, die nicht nur lesen, sondern auch hören wollen. „Die Zeit“ produziert sie, „der Standard“ und auch die „Salzburger Nachrichten“.

Zwei junge Print- und Onlineredakteurinnen, Sabrina Glas und Katharina Maier, sind dort die Podcast-Pionierinnen. Sie produzieren seit mehr als einem Jahr einen Podcast im zwei-Wochen-Intervall.

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So notwendig wie sauberes Wasser

Im Interview mit dem Standard (3.5.2020) zieht der Medienwissenschafter Bernhard Pörksen eine durchwachsene Zwischenbilanz über die Arbeit der Journalistinnen und Journalisten in der Corona-Krise. Auf die Fragen von Oliver Mark sagt er, dass es im ersten Schock keine andere Möglichkeit gegeben habe als einen „situativ geforderten Verlautbarungsjournalismus zu praktizieren“. Mit fundierten Erklärstücken und Hintergrundberichten, sagt Pörksen, schränkt aber ein:

„In einer zweiten Phase ist der politische Journalismus zu lange und unmittelbar der eng geführten Perspektive der Virologen gefolgt, die ihrerseits die Politik prägt. Eine Orientierung an Expertenmonopolen ist, prinzipiell gesprochen, nie gut. In Zeiten einer derart dramatischen Krise wird sie gefährlich. Hier hätte ich mir mehr Distanz und mehr Debatte gewünscht, eine von Journalisten erzwungene Weitung des Blicks. „

In dem lesenwerten Interview bleiben Medienwissenschafter Pörksen und der Interviewer aber nicht bei der Analyse über die Corona-Berichterstattung. Der Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen geht auch auf die Ambivalenz ein, dass hochwertige Berichterstattung in diesen Krisenzeiten vom Publikum stark nachgefragt wird. Gleichzeitig brechen die Einnahmen der Medienhäuser weg – und das bedroht die Zukunft der hochwertigen Berichterstattung:

„Denn eigentlich braucht es, wenn die Anzeigenfinanzierung schwächer wird oder ausfällt, einen neuen Pakt zwischen dem Journalismus und einem medienmächtig gewordenen Publikum, der anerkennt: Seriös recherchierte Information ist in einer liberalen Demokratie das, was sauberes Wasser für den Menschen ist – eine Lebensnotwendigkeit. Das heißt, im Letzten geht es um einen Bewusstseinswandel, einen Wechsel von der digitalen Gesellschaft der Gegenwart hin zur redaktionellen Gesellschaft der Zukunft.“

Um durchaus pessimistisch wenig später anzumerken:

„Wir erleben im Moment, dass das klassische Informationsmodell des Gatekeeper-Zeitalters zerbricht – ohne wirklichen Ersatz, ohne den Ausgleich durch die Medienmündigkeit in der Breite der Gesellschaft.“

Während des Interviews geht Medienwissenschafter Pörksen auch auf Folgen der Personalisierung – des Starkults im Journalismus – ein und auf die Wirtschaftsförderung der österreichischen Bundesregierung für Tageszeitungen und Privatfernsehen.

Das Interview ist hier nachzulesen.

Mikrofone mehrfach nutzen

Es kommt immer wieder vor, dass Kameraleute oder VJs für bestimmte Drehs oder ganze Produktionen nicht ihre „große“ Kamera oder eine Spiegelreflex, sondern das Smartphone verwenden wollen oder müssen. Auch diese Videos brauchen guten Ton. Aber das Arsenal an vorhandenen Mikrofonen passt nicht. Also neue, durchaus schon kostspielige Smartphone-taugliche kaufen? Nicht unbedingt.

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Das Audio-Web zieht herauf

Audiogeräte wie Smartphones und intelligente Lautsprecher sind schon weit verbreitet. Drei von vier Österreicherinnen und Österreicher haben 2019 ein Smartphone besessen. Im selben Jahr hat der österreichische Privatradiovermarkter RMS verlautet, das zwei Millionen Personen in Österreich Smart Speaker à la Alexa, Google Assistent Home oder Cortana nutzen.

„Wir stehen am Anfang der Bemühungen, das Audio-Web so relevant und so nützlich zu machen, wie das Text-Web geworden ist,“ schreibt Steve Henn, der führende Content-Stratege bei Google für Audio-Nachrichten bei Nieman-Lab als seine Vorhersage für den Journalismus im Jahr 2020.

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Mojo: Wer will mich?

Schon seit mehreren Smartphone-Generationen sind deren Kameras so leistungsstark, dass sie unter guten Bedingungen Sendequalität haben. Schon seit Jahren bringen Trainer Journalistinnen und Journalisten bei, wie sie mit dem Smartphone professionell Videos produzieren können. Ich bin einer davon. In den Redaktionsstuben sind sie aber noch sehr rar gesät, die mobilen Journalisten. Mit einem der versiertesten Mojo-Trainer, mit Glen Mulcahy, habe ich genau diese Frage vertieft: Warum setzen Rundfunkanstalten (aber auch Printredaktionen) noch so zögerlich mobile Journalisten ein?

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Gelöst: externes Mikro für das Gimbal

Das Gimbal ist zu meinem bevorzugten Werkzeug geworden, wenn ich ein Video mit dem Smartphone drehe. Aufnahmen in Bewegung und Interviews ohne Stativ sind (mit ein bisschen Übung) nicht verwackelt. Ich verwende ein DJI Osmo mobile der ersten Generation. Der Wermutstropfen: die Bauweise des Gimbals verhindert, dass ich an den Lightning-Anschluss meines iPhones ein externes Mikro anschließen kann.

Bisher. Jetzt habe ich eine Lösung gefunden, die sogar – bildlich gesprochen – zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt.

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