Finanziert den Journalismus, nicht die Medienunternehmen!

Der Kommunikationswissenschafter Hannes Haas ist nach kurzer, schwerer Krankheit am 20. März 2014 verstorben. Wissenschaft, Medienbranche und Politik würdigen das Schaffen von Haas (1) (2) (3). Professor Haas hat unter anderem im vergangenen Jahr im Auftrag des Bundeskanzleramtes die österreichische Presseförderung evaluiert. Sein Fazit: Mit Blick auf das Ziel, nämlich den Erhalt der Pressevielfalt, ist Hannes Haas’ Meinung nach die Presseförderung in ihrer jetzigen Form nicht effektiv:

“Nicht Titel oder Medienunternehmen, sondern journalistische Inhalte sollten deswegen künftig in den Mittelpunkt der Finanzierung durch die öffentliche Hand gestellt werden.”

Diese Feststellung sollte Auftrag für die Medienpolitik sein, die Förderung der österreichischen Medien auf neue Füße zu stellen. Und das rasch, denn die Zeit drängt!

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