Rundshow – ein spannender Praxistest

Logo rundshow.deMorgen ist es soweit: Am 14. Mai 2012 um 23.15 Uhr wird  das erste Mal die neuen Fernsehsendung Rundshow des  Bayerischen Fernsehens ausgestrahlt.  Ich bin sehr gespannt. Denn die Rundshow ist der ambuitionierte und transparente Versuch, das lineare Medium Fernsehen mit den interaktiven sozialen Netzwerken zu verknüpfen. Potenzielle Zuseherinnen und Zuseher waren von Beginn an über Facebook, Twitter,   google+,Blog und der eigens für die Sendung etnwickelten App „Die Macht“ in die Entstehung der neuartigen Sendung eingebunden. Sie haben den direkten Draht in die Sendung – Fernsehen zum Anfassen nennen das die Macher der Rundshow.

Ich bin auch deshalb gespannt, weil ein ähnliches Projekt im ORF nicht von langer Lebensdauer war: „Contra, der Talk“ wurde Ende 2011, nach nur acht Monaten auf Sendung, wieder eingestellt.

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Tomorrow is the day: On May, 14 at a quarter past eleven p.m. Bavarian Television’s new TV programme Rundshow will be aired for the fist time. I am looking forward because the Rundshow is the ambitious and transparent experiment to combine the linear medium television with interactive social media. The potential audience has been involved from the very beginning via Facebook, Twitter,   google+,Blog and the App „Die Macht“ (the power) in the emergence of this new kind of TV programme. The audience has a direct line into the live programme – „tangible television“ the Rundshow is called by its producers hence.

I am looking forward, too, because a similiar attempt in the ORF, the Austrian Broadcasting corporation, named  „Contra – der Talk„, was canceled after eight months only at the end of 2011.

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Der österreichische Frühling

Die „Berliner Zeitung“ nennt den Protest von mehr als 1300 ORF-Redakteurinnen und -Redakteuren gegen die Bestellung des ehemaligen Stiftungsrates Nikolaus Pelinka zum Büroleiter von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz „österreichischen Frühling“. In Anlehnung an den arabischen Frühling – das Synonym für den Sturz der Diktatoren in Tunesien, Algerien und Ägypten vor genau einem Jahr. Die Analogie ist fragwürdig, weil beim Protest der ORF Journalisten niemand verletzt oder getötet wurde. Andererseits ist sie auch wieder gerechtfertigt: Wie in den arabischen Ländern hat das Web 2.0 beim Widerstand der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Rundfunk eine gewichtige Rolle gespielt.

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Rundumschlag

„Pest oder Cholera“ betitelt Tom Schimmeck, Autor des medienkritischen Buchs „Am besten nichts Neues“ den Rundumschlag gegen die Journalisten, ihre Geltungssucht, ihre abgehobene Arbeitsweise, etc. Erschienen ist der vernichtende Befund auf vorwärts.de,

Spätestens, seit die ersten Herrscher Order gaben, ihr Antlitz auf Münzen zu prägen, war die Kunst der PR, der Public Relations geboren. Heute kann man dieses Handwerk in Crashkursen und an Hochschulen lernen. Parteien, Konzerne und Verbände, selbst manche Popstars, beschäftigen nun große Stäbe, um sich am Meinungsmarkt zu behaupten. Sie drechseln schlagkräftige Sätze, lancieren ihre Themen, kreieren Ereignisse – „Events“, an denen kein Medienmensch vorbeizukommen glaubt. Das Problem wäre zu verkraften, wenn es genügend Journalisten gäbe, die den Platz, die Zeit und die Ressourcen hätten, die Show immer wieder zu entzaubern.

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„Das Fernsehen hat keine Zukunft“

„Das Fernsehen hat keine Zukunft“ – zumindest das Fernsehen, wie wir es kennen. Judith Rakers, Fernsehjournalistin und -moderatorin, provoziert in einem Essay, zu dem sie auf „FOCUS Online“ interviewt wurde. Fernsehen werde sich ins Internet verlagern, sagt sie, genauer gesagt in die sozialen Netzwerke:

„Wir werden abends heimkommen, unser Internet einschalten, sofort auf unser soziales Netzwerk kommen – vermutlich wird das Facebook sein. Dort werden wir von unserer virtuellen Freundesgruppe begrüßt, gratulieren schnell noch jemandem zum Geburtstag, haben ein Video als Sprachnachricht bekommen und sehen sofort, was unsere Freunde gerade machen: Wie sie kommunizieren, was sie gucken, ob sie sich zu einem Internet-Pokerturnier treffen, eine Tagesschau-Meldung kommentiert haben oder eine Sendung wie „Wetten, dass..?“ schauen. Die sozialen Gruppen werden eigene Inhalte und Sendungen anbieten und sie werden die Sendungen und Inhalte anderer Anbieter, also auch die der heutigen Sender, distribuieren.“

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Öffentlich-Rechtliches im griechischen Fernsehen

Griechenland muss sparen und das geht auch am öffentlich-rechtlichen Fernsehen ERT nicht spurlos vorbei. Auf heftige Kritik stößt die Ankündigung von Medienminister Elias Mossialos, ET 1, einen der drei öffentlich-rechtlichen Fernsehkanäle des Landes, zusperren zu lassen. Aus diesem Grund setzte der Informationskanal der ERT, NET, am 7. Oktober eine zweistündige Live-Diskussion mit dem MMinister und Journalisten über den Wert von öffentlich-rechtlichem Fernsehen für die Demokratie und die Kultur an (ET 1 ist vor allem ein Kultursender). Zuspielungen aus verschiedenen Ländern informierten die Zuseher und Diskutanten über die Situation des öffentlich-rechtlichen Fernsehens anderswo.

Für mich war es eine große Ehre, als mich Mario Nottas, der griechische Projektkoordinator des preisgekrönten Universitätslehrgang „Quality Journalism and New Technologies“ fragte, ob ich in einer Live-Schaltung aus Salzburg das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Österreich präsentieren möchte. Es war auch eine Herausforderung, weil ich das in griechischer Sprache noch nie gemacht hatte. Und letztlich wurde es auch deshalb zur Herausforderung, weil mitten im Statement während der Live-Sendung der Rückkanal aus Athen zusammenbrach, so dass ich keine  Verbindung zum Moderator in Athen mehr hatte. Die Zuschauer haben davon zum Glück wenig mitbekommen:

η ελληνική εκδοχή αυτού του κεινμένου:

Η δημόσια τηλεώραση δοκιμάζεται

Η Ελλάδα πρέπει να εξοικονομίσει .  Αυτή την ανάγκη  δεν περνάει χωρίς να αφήσει σημάδια πάνω  της δημόσιας τηλεώρασης, της ΕΡΤ.  Συνεργάτες ,  δημοσιογράφοι, συνδικαλιστές και διανοούμενοι  κάνουν σκληρή  κριτικκή στον υπουργό  Επικρατείας, Έλία Μοσιάλο, που ανακοίνωσε την κατάργηση του ΕΤ1, ενός από τα τρία κανάλια της δημόσιας τηλεώρασης στην Ελλάδα.
Γι’αυτό το λόγο δημοσιογράφοι έκαναν συζήτηση με τον υπουργό σε μια δίωρη εκπομπή τον 7 Οκτοβρίού στο ΝΕΤ για την αξία δημόσιας τηλεώρασης  για την δημοκρατία, την ενημέρωση και το πολιτισμό (ΕΤ1 προπάντων είναι πολιτιστικό κανάλι). Ειδικοί από πολλές χώρες της Ευρώπης έδιναν πληροφορίες για την κατάσταση της δημόσιας τηλεώρασης στις χώρες τους.
Ήταν μεγάλη τιμή για εμένα όταν ο Μάριος Νόττας, επικεφαλής του Μεταπτυχιακού Προγράμματος „Ποιοτική Δημοσιογραφία και Νέες Τεχνολογίες“, με ρώτησε αν θέλω να πληροφορήσω για την Αυστριακή δημόσια τηλεώραση. Ήταν μεγάλη πρόσκληση, γιατί δεν έκανα μια τέτοια παρουσίαση ποτέ στα ελληνικά. Έγινε μια ακόμι μεγαλύτερη πρόσκληση, γιατί μέσω στην απάμντηση της δεύτερης ερώτησης η ακοθστική επικοινωνία ανάμεσα το Σάλτσμπουργκ και την Αθήνα χάλασε, έτσι που δεν είχε πια επαφή με τον παρουσιαστή.  Ευτυχώς, οι τηλεθεατές δεν αντιληφθήκανε σχεδόν καθόλου.

Shhh! This is the New York Times

„The Guardian“ bietet ein WordPress-Plugin an, mit dem sich in wenigen Handgriffen viele Artikel der britischen Zeitung mit wenigen Handgriffen in Weblogs veröffentlichen lassen. „The Guardian“ startet damit den ambitionierten Versuch, in der sich radikal ändernden Medienwelt neue Wege zu den Medienkonsumenten zu finden


Powered by Guardian.co.ukThis article titled „Shhh! This is the New York Times“ was written by Peter Preston, for The Observer on Saturday 1st October 2011 23.04 UTC

Moviegoing journalists obsessed about the future of their trade (if there is one) will love Page One: Inside the New York Times (possibly showing at a non-multiplex near you). Some 97 minutes of balding men standing around worrying about their jobs. But non-journalists interested by this insider’s look at America’s most revered daily may notice quite other, counter-intuitive, things.

There are very few swashbuckling operators on view, mostly people sitting at computer terminals tapping boringly away. The offices, from department to department, are closed, silent places. Nobody laughs much.

When they’re not hitting a keyboard, NYT editors, section heads, deputies, assistants and associates move seamlessly between endless meetings.What shall we put on the front page today? That’s the 10.30am conference question. When will the media correspondent deliver his touted Chicago scoop? I’ll stay at home for a week to write it, he says.

No one talks about what will sell more copies, make bigger waves, kick over hornet’s nests. Or about how stories are laid out and projected. The scoop that took a week to write debuts downpage, then wends its lugubrious way inside.

To non-American eyes, the Times seems more compiled than edited, columns assembled as though in some cathedral, voices hushed as Pulitzer prizes are announced. Even the 100 redundancies promulgated here would seem to leave 1,150 journalists gainfully employed, roughly double the number on the Guardian, Telegraph and Times. What are they all doing? Asking how long their jobs will last.

guardian.co.uk © Guardian News & Media Limited 2010

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Moviegoing journalists obsessed about the future of their trade (if there is one) will love Page One: Inside the New York Times (possibly showing at a non-multiplex near you). Some 97 minutes of balding men standing around worrying about their jobs. But non-journalists interested by this insider’s look at America’s most revered daily may notice quite other, counter-intuitive, things.

There are very few swashbuckling operators on view, mostly people sitting at computer terminals tapping boringly away. The offices, from department to department, are closed, silent places. Nobody laughs much.

When they’re not hitting a keyboard, NYT editors, section heads, deputies, assistants and associates move seamlessly between endless meetings.What shall we put on the front page today? That’s the 10.30am conference question. When will the media correspondent deliver his touted Chicago scoop? I’ll stay at home for a week to write it, he says.

No one talks about what will sell more copies, make bigger waves, kick over hornet’s nests. Or about how stories are laid out and projected. The scoop that took a week to write debuts downpage, then wends its lugubrious way inside.

To non-American eyes, the Times seems more compiled than edited, columns assembled as though in some cathedral, voices hushed as Pulitzer prizes are announced. Even the 100 redundancies promulgated here would seem to leave 1,150 journalists gainfully employed, roughly double the number on the Guardian, Telegraph and Times. What are they all doing? Asking how long their jobs will last.

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Moviegoing journalists obsessed about the future of their trade (if there is one) will love Page One: Inside the New York Times (possibly showing at a non-multiplex near you). Some 97 minutes of balding men standing around worrying about their jobs. But non-journalists interested by this insider’s look at America’s most revered daily may notice quite other, counter-intuitive, things.

There are very few swashbuckling operators on view, mostly people sitting at computer terminals tapping boringly away. The offices, from department to department, are closed, silent places. Nobody laughs much.

When they’re not hitting a keyboard, NYT editors, section heads, deputies, assistants and associates move seamlessly between endless meetings.What shall we put on the front page today? That’s the 10.30am conference question. When will the media correspondent deliver his touted Chicago scoop? I’ll stay at home for a week to write it, he says.

No one talks about what will sell more copies, make bigger waves, kick over hornet’s nests. Or about how stories are laid out and projected. The scoop that took a week to write debuts downpage, then wends its lugubrious way inside.

To non-American eyes, the Times seems more compiled than edited, columns assembled as though in some cathedral, voices hushed as Pulitzer prizes are announced. Even the 100 redundancies promulgated here would seem to leave 1,150 journalists gainfully employed, roughly double the number on the Guardian, Telegraph and Times. What are they all doing? Asking how long their jobs will last.

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Zukunft des Journalismus: Macht braucht Verantwortung

Andreas Koller bei Zertifikatsverleihung KfJ„Wir Journalisten haben viel Macht, aber wir tragen wenig Verantwortung.“ Das war eine der Kernaussagen von Andreas Koller, dem stellvertretenden Chefredakteur der Salzburger Nachrichten und österreichischer Journalist des Jahres 2010, als Ende Mai die 19 Absolventinnen und Absolventen des Journalisten-Kollegs des Kuratoriums für Journalistenausbildung ihre Zertifikate überreicht bekamen. Koller ist auch Vorstandmitglied des Kuratoriums. Thema des Festvortrags war „Journalismus hat Zukunft. Aber welche?

Es ist der Journalismus als solcher, den eine offene Gesellschaft mit Privilegien ausgestattet hat, damit er seiner wichtigen Funktion für diese offene Gesellschaft nachkommen kann.

So begründet Andreas Koller seinen Appell an die Berufskolleginnen und -kollegen, mit ihrer Macht verantwortungsvoll umzugehen. Gründe für diese Aufforderung gibt es ausreichend:

  • Die strikte Trennung zwischen Redaktion und Werbung/Öffentlichkeitsarbeit ist in vielen Medienbetrieben aufgehoben. Mehr noch: „Journalismus unter Kosten- und Zeitdruck ist heute immer öfter die verlängerte Werkbank professioneller PR-Strategen und Marketingabteilungen“, schreibt Thomas Leif vom“netzwerk recherche„.
  • In vielen Redaktionen wurden Personal und Ressourcen so stark eingespart, dass die verbleibenden Journalisten zum Beispiel nicht mehr ausreichend Zeit für Recherche oder Informantenpflege haben. Ganz zu schweigen von Aus- und Weiterbildung.

Medienfinanzierung über Regierungsinserate

Schließlich kritisierte Andreas Koller die ökonomische Nähe mancher Massenmedien zur Politik:

Wir erleben derzeit eine Allianz zwischen dem Zeitungsboulevard und der Politik, wie es sie kaum zuvor je gegeben hat. Eine Allianz, die weder den Zeitungen noch der Politik gut tut. Das hat einerseits mit der Inserierungsunkultur zu tun, auf die ich gerade hingewiesen habe. Und andererseits mit der Willfährigkeit bestimmter Politiker, die bestimmte Zeitungen nicht nur mit Inseraten überhäufen, sondern auch ihre Politik nach diesen Zeitungen ausrichten.

Bundesregierung und staatsnahe Betriebe, aber auch Landesregierungen inserieren in Printmedien um viel Geld – um so viel Geld, dass in Österreich sogar ein Gesetz für mehr Transparenz bei der Inseratenvergabe nötig wurde. „Schlechte Politiker und schlechte Journalisten gehen also Hand in Hand“, formulierte Andreas Koller beim Festvortrag vor den Absolventinnen und Absolventen des Kuratoriums für Journalistenausbildung.

„Ich glaube an die Zukunft des gedruckten Wortes“

Dennoch beließ es Andreas Koller nicht beim Aufzeigen der Fehlleistungen und Mängel der Branche. Im Gegenteil: „Ich glaube an die Zukunft des gedruckten Wortes“ war eine weitere Kernaussage. Gerade im Zeitalter der sozialen Netzwerke, in der Überfülle nicht geprüfter Informationen; da sich die große Öffentlichkeit in eine Vielzahl von Interessengemeinschaften aufspaltet, sind nach Kollers Ansicht die klassischen Massnemedien als Träger des öffentlichen Diskurses unbedingt nötig.

Wenn sie wegfielen, fragte Koller, wer führte dann diesen öffentlichen Diskurs: „Ich weiß nur, dass Twitter und Facebook kein Ersatz für das Forum sind, das die klassischen Medien dem öffentlichen Diskurs bieten.“ Andreas Koller sagte aber an prominenter Stelle, nämlich ganz am Anfang seines Vortrags, auch – vor allem in Richtung der Medienherausgeber – unmissverständlich:

Journalismus kostet Geld. Das klingt banal, scheint aber für manche Verleger eine neue und revolutionäre Erkenntnis zu sein. Wir haben Jahre des verlegerischen Irrglaubens hinter uns, wo es zum guten Ton gehörte, Journalismus durch sogenannten Content zu ersetzen und Journalisten durch beliebige Texter.

Gedanken zur Zukunft des Journalismus im Podcast

Journalismus benötigt ausreichend Geld, damit die Journalisten ihre wichtigen gesellschaftspolitischen Aufgaben auch erfüllen können. Die Aufgabe mit ihrer Macht verantwortungsvoll umzugehen, diese Aufgabe kann ihnen aber auch kein noch so hohes Redaktionsbudget abnehmen, ergänzt der Autor dieses Beitrags.

Weitere Gedanken zur Zukunft des Journalismus nannte mir Andreas Koller im Gespräch, das ich als Podcast diesem Beitrag beigefügt habe.

 

Wellenbrecher gegen die Informationsflut

Die Informationsflut, der wir uns ständig ausgesetzt sehen, lässt eine journalistische Tätigkeit immer wichtiger werden: „Die Informationsflut im Internet fordert die Journalisten heraus. Sie müssen mehr denn je fremde Inhalte sichten, aufbereiten und in einen Zusammenhang stellen. Wenn sich Journalisten in die Rolle des Mehrwert schaffenden Kurators begeben, entsteht eine neue Form des Storytellings.“  [onlinejournalismus.de]

Kuratieren lautet die in Museen geläufige, in Redaktionen eher noch unbekannte Tätigkeit. Oder wie es Medientheoretiker Jeff Jarvis formuliert: „Cover what you do best. Link to the rest.“

Die Informationsflut, der wir uns ständig ausgesetzt sehen, lässt eine journalistische Tätigkeit immer wichtiger werden: „Die Informationsflut im Internet fordert die Journalisten heraus. Sie müssen mehr denn je fremde Inhalte sichten, aufbereiten und in einen Zusammenhang stellen. Wenn sich Journalisten in die Rolle des Mehrwert schaffenden Kurators begeben, entsteht eine neue Form des Storytellings.“  [onlinejournalismus.de]

Kuratieren lautet die in Museen geläufige, in Redaktionen eher noch unbekannte Tätigkeit. Oder wie es Medientheoretiker Jeff Jarvis formuliert: „Cover what you do best. Link to the rest.“

Die guten ins Töpfchen …

„Kuratieren ist das Gebot der Stunde“, appelliert Medienjournalistin Ulrike Langer:

„Ebenso wie Museumskuratoren die besten Gemälde und Kunstwerke zu Sammlungen zusammenstellen, Werke thematisch einordnen und dadurch Nutzern oft überhaupt erst einen Zugang verschaffen, sollten sich Journalisten als Kuratoren des Netzes verstehen. Wie fruchtbar solch eine Zusammenarbeit zwischen Profis und Amateuren sein kann, zeigt sich vor allem dann, wenn schon die schiere Masse an Informationen redaktionell gar nicht aufbereitet werden kann.“

Redaktionell aufbereiten, Orientierung schaffen, Bedeutung geben – diese klassischen journalistischen Aufgaben gelten auch beim Filtern von Informationsstücken aus unterschiedlichsten Quellen. Dafür braucht es nicht nur das Wissen um den professionellen Umgang mit Information, sondern auch die geeigneten Werkzeuge. Storyful ist eines davon, ebenso wie Keepstream. Eine neue Plattform zum Kuratieren von Information, die kürzlich von sich reden gemacht hat, ist Storify.

Geschichten erzählen

Geschichten erzählen mit den Mitteilungen, die Menschen in sozialen Netzwerken veröffentlicht haben. Die besten Fotos, Videos, Tweets, etc. sammeln und publizieren“ –  so charakterisieren die Macher von Storify ihr Service recht treffend. Der Zugang zu Storify ist über den pesönlichen Twitter-Account möglich. Storify kann kostenlos genutzt werden.

Und einfach ist es darüber hinaus Storify zu benutzen: In Facebook, Twitter, YouTube oder über beliebige URLs das Material für die Geschichte suchen, per Drag & Drop auf die Timeline ziehen und bei Bedarf erklärende Texte dazu schreiben. Wenn die Geschichte fertig ist, kann sie in beliebige andere social media eingebettet werde, ebenfalls ohne nennenswerten Aufwand. Das einfache Handling der Applikation erlaubt es sich vollständig auf den Inhalt der Geschichte zu konzentrieren. Diese Erfahrungen habe ich bei meiner ersten Story gemacht:

Die Informationsflut, der wir uns ständig ausgesetzt sehen, lässt eine journalistische Tätigkeit immer wichtiger werden: „Die Informationsflut im Internet fordert die Journalisten heraus. Sie müssen mehr denn je fremde Inhalte sichten, aufbereiten und in einen Zusammenhang stellen. Wenn sich Journalisten in die Rolle des Mehrwert schaffenden Kurators begeben, entsteht eine neue Form des Storytellings.“  [onlinejournalismus.de]

Kuratieren lautet die in Museen geläufige, in Redaktionen eher noch unbekannte Tätigkeit. Oder wie es Medientheoretiker Jeff Jarvis formuliert: „Cover what you do best. Link to the rest.“

Die guten ins Töpfchen …

„Kuratieren ist das Gebot der Stunde“, appelliert Medienjournalistin Ulrike Langer:

„Ebenso wie Museumskuratoren die besten Gemälde und Kunstwerke zu Sammlungen zusammenstellen, Werke thematisch einordnen und dadurch Nutzern oft überhaupt erst einen Zugang verschaffen, sollten sich Journalisten als Kuratoren des Netzes verstehen. Wie fruchtbar solch eine Zusammenarbeit zwischen Profis und Amateuren sein kann, zeigt sich vor allem dann, wenn schon die schiere Masse an Informationen redaktionell gar nicht aufbereitet werden kann.“

Redaktionell aufbereiten, Orientierung schaffen, Bedeutung geben – diese klassischen journalistischen Aufgaben gelten auch beim Filtern von Informationsstücken aus unterschiedlichsten Quellen. Dafür braucht es nicht nur das Wissen um den professionellen Umgang mit Information, sondern auch die geeigneten Werkzeuge. Storyful ist eines davon, ebenso wie Keepstream. Eine neue Plattform zum Kuratieren von Information, die kürzlich von sich reden gemacht hat, ist Storify.

Geschichten erzählen

Geschichten erzählen mit den Mitteilungen, die Menschen in sozialen Netzwerken veröffentlicht haben. Die besten Fotos, Videos, Tweets, etc. sammeln und publizieren“ –  so charakterisieren die Macher von Storify ihr Service recht treffend. Der Zugang zu Storify ist über den pesönlichen Twitter-Account möglich. Storify kann kostenlos genutzt werden.

Und einfach ist es darüber hinaus Storify zu benutzen: In Facebook, Twitter, YouTube oder über beliebige URLs das Material für die Geschichte suchen, per Drag & Drop auf die Timeline ziehen und bei Bedarf erklärende Texte dazu schreiben. Wenn die Geschichte fertig ist, kann sie in beliebige andere social media eingebettet werde, ebenfalls ohne nennenswerten Aufwand. Das einfache Handling der Applikation erlaubt es sich vollständig auf den Inhalt der Geschichte zu konzentrieren. Diese Erfahrungen habe ich bei meiner ersten Story gemacht:

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Zur Zukunft des Journalismus

Richard Gutjahr – Reporter, Fernsehmoderator, Blogger – ist ein erfahrener Wanderer zwischen der alten Welt der traditionellen Massenmedien und der neuen Medienwelt der Communities, der sozialen Netzwerke und der Multimediajournalisten. Insofern ist es interessant zu hören, wie Richard Gutjahr die Zukunft des Journalismus einschätzt.

Beim Tag des Wirtschaftsjournalismus an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft am 30. März 2011 hat er folgendes Interview gegeben:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=3x33_VuX9VQ[/youtube]Richard Gutjahr – Reporter, Fernsehmoderator, Blogger – ist ein erfahrener Wanderer zwischen der alten Welt der traditionellen Massenmedien und der neuen Medienwelt der Communities, der sozialen Netzwerke und der Multimediajournalisten. Insofern ist es interessant zu hören, wie Richard Gutjahr die Zukunft des Journalismus einschätzt.

Beim Tag des Wirtschaftsjournalismus an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft am 30. März 2011 hat er folgendes Interview gegeben:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=3x33_VuX9VQ[/youtube]Richard Gutjahr – Reporter, Fernsehmoderator, Blogger – ist ein erfahrener Wanderer zwischen der alten Welt der traditionellen Massenmedien und der neuen Medienwelt der Communities, der sozialen Netzwerke und der Multimediajournalisten. Insofern ist es interessant zu hören, wie Richard Gutjahr die Zukunft des Journalismus einschätzt.

Beim Tag des Wirtschaftsjournalismus an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft am 30. März 2011 hat er folgendes Interview gegeben:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=3x33_VuX9VQ[/youtube]